Sprache des Körperempfindens

Auch ein eher rationaler Vergleich bietet sich an: Aufstellungen sind eine besondere symbolische Sprache. Sprachen sind natürlich immer symbolisch. Eine bestimmte Bezeichnung, in verbalen Sprachen beispeilsweise ein Wort, wird für etwas Bezeichnetes, ein Ding oder einen Vorgang gesetzt. Wenn Sie eine Sprache lernen, so lernen Sie den Zusammenhang zwischen Zeichen und Bezeichnetem.

Neben der gesprochenen Sprache kennen wir auch die Körpersprache. Mit ihr sind wir der Aufstellungssprache sehr nahe, denn das Körpererleben der Repräsentanten liefert die wichtigsten Signale des Aufstellungsbildes und der darin enthaltenen Dynamik.

Eigentlich ist diese Sprache eine überraschend wieder entdeckte Sprache, die schon jeder kennt. Das erklärt, weshalb man keinerlei Vorkenntnisse benötigt, um als Repräsentant stehen zu können.
Es erklärt auch die Mächtigkeit der Erfahrung bei denen, die diese Sprache zum ersten Mal bewusst erleben, ebenso wie bei denjenigen, die – obwohl sie schon viele Hundert Aufstellungen erlebt haben – doch immer wieder neu beeindruckt werden.

Die Elemente einer Aufstellung lassen sich gut mit sprachlichen Elementen vergleichen:

Element der Aufstellung Sprachliches Element
Repräsentant Name oder Nominalphrase
(z. B. „Derjenige, zu dem er schaut“)
Abstände und Winkel Prädikate und Relationen
Befindlichkeiten der Repräsentanten Adjektive und Adverbien
Bild Satz
Anfangsbild Satz im Indikativ
Folgebild Satz im Konjunktiv,
anfangs häufig im Konjunktiv irrealis
Lösungsbild Beschreibung der teilweisen Verwirklichung
eines zukünftig möglichen Ereignisses
in der Gegenwart
Folge der Aufstellungsbilder Erzählen einer Geschichte,
Bilden einer Hypothese,
Formen einer Ableitung
Termine-Aufstellungstag

jeweils von 9.30 bis ca. 18 Uhr:

-Sonntag, 21.01.2018
-Sonntag, 18.02.2018
-Sonntag, 18.03.2018

  • Frau E.W. aus Karlsruhe

    In den ersten Tagen danach habe ich sehr deutlich bemerkt, dass sich etwas verändert hat. Es begann damit, dass ich aufrecht gelaufen bin, ohne mich selbst dazu aufzufordern – es passierte einfach automatisch.
    Außerdem fühlte ich mich sehr entspannt und ging die anstehenden Aufgaben sehr ruhig an; ich hatte das Gefühl, mehr bei mir selbst zu sein…