Ihre Vorteile von Aufstellungen in Gruppen

Da unser Körper uns als Resonanzkörper und präziser Informationsträger über die Welt dient, können wir unsere Wahrnehmungsfähigkeit und unsere – für unsere Gesundheit so wichtige Fähigkeit zur – Anteilnahme trainieren und verbessern, indem wir ihn durch Teilnahme an Aufstellungen leistungsfähig machen und erhalten.

In Aufstellungsgruppen haben Sie nicht nur an der Dynamik der eigenen Familie oder Organisation teil, sondern erleben in intensiver Weise als Beobachter und zeitweiliger Repräsentant zahlreiche Dynamiken in System-Konstellationen anderer Teilnehmer. So bekommen Sie in kurzer Zeit einen differenzierten Einblick in unterschiedlichste systemische Zusammenhänge und die Vielfalt möglicher Lösungen für individuelle Probleme und Lebenssituationen.

Durch die Resonanz der gesamten Gruppe, die körperlichen Wahrnehmungen und Aussagen der aufgestellten Repräsentanten erhalten Sie auch wichtige Hinweise auf Belastungen, die im System sehr weit zurückliegen und weder durch Ihre Erinnerung noch anderweitig kognitiv erschlossen werden können.

Stoßen Sie auf frühkindliche Prozesse oder Traumatisierungen in den ersten drei Lebensjahren, die meist ein spontanes, unbewusstes Zurückfallen in tiefe emotionale Kindheitserlebnisse (Alters-Regression) auslösen, ist unter anderem zum Bewältigen von Mustern einer „unterbrochenen Hinbewegung“ (Hellinger), d. h. einer „unbeantworteten Suche nach Liebe von Mutter oder Vater“, die Unterstützung eines Therapeuten oder einer Gruppe sehr hilfreich! Gleiches gilt für das Lösen (selbst-ständiges, eigenverantwortliches Erwachsenwerden) aus gewaltbesetzten Bindungen (Missbrauch), vor denen Sie sich künftig schützen wollen.

Der Umstellungs-Prozess

Eine Modellbildung erweist sich als Gruppensimulationsverfahren. Es zeigt

  •    die Struktur eines Anliegens
  •    das innewohnende Verhalten
  •    die Änderungsdynamik und
  •    die vorhandenen Modifikationsmöglichkeiten.

Wenn die Repräsentanten umgestellt werden und damit die Prozessarbeit beginnt, wird das Modell beweglich. Es wird ummodelliert. Dabei beginnt etwas Ähnliches wie ein Planspiel oder eine Simulation. Jetzt können spezielle Situations-Veränderungen mit ihren Auswirkungen vergegenwärtigt werden. Handlungsalternativen lassen sich testen, indem die Wirkungen auf die anderen Repräsentanten untersucht werden.

Auf symbolische Weise kann zur Probe gehandelt werden. Dabei kommt es entscheidend auf die Rückmeldungen aller an, die zu dieser Aufstellung gehören. Mit ihrer Hilfe wird erkennbar und entscheidet sich, ob das „Problem“ behalten, eventuell sogar verschärft wird, oder ob es sich in Richtung einer Lösung bewegt, bei der es allen besser geht.

Termine-Aufstellungstag

jeweils von 9.30 bis ca. 17:50 Uhr:
– Sonntag, 26. August
– Sonntag, 30. September
– Sonntag, 21. Oktober
usw. meist dritter Sonntag
im Monat

  • Herr S.B. aus Hünstetten

    Bisher kann ich sagen, dass die Aufstellung mir gut getan hat und gut tut:
    Ich fühle mich erleichtert – von einer irrtümlicherweise angenommenen Schuld befreit. Und sicher kann ich meinem Vater nun noch anders begegnen. Auch ist mehr Selbstverständlichkeit da, dass ich so, wie ich bin, in Ordnung bin.