Wie „funktionieren“ Aufstellungen?

Meist beschreiben Menschen ihre Symptomatik auf der vom persönlichen Erleben geformten Ich-Ebene. Sie haben Verletzungen erlebt, Prägungen erfahren und Verhaltensmuster erlernt. Sie versuchen sich von Symptomen zu befreien und ihre Vorstellungen und Wünsche an sich und andere umzusetzen.

Aufstellungen ermöglichen den Blick auf die Zusammenhänge und Dynamiken des Systems, die „Musterrepräsentationen“, „Identifikationen“ oder „unsichtbaren Bindungen“, die jenseits Ihrer biographischen Ebene wirken und Ihnen daher meist nicht bewusst sind, deren Auswirkungen Sie aber oft umso deutlicher spüren.

In einer Aufstellungsgruppe finden Sie über die Wahrnehmungen der „Repräsentanten“ (Teilnehmer, die für eine Person, eine Gruppe, einen Aspekt o.ä. stehen) Zugang zu der umfassenderen Dimension der „archaischen Ordnung“ (Madelung). Die Aussagen dieser „Stellvertreter“ entspringen der phänomenologischen Ebene, treffen eindeutige Aussagen über die Ordnungsebene und beschreiben die Beziehungen und ihre Qualitäten. Körperreaktionen geben Hinweise auf Dynamiken, die Ihnen (als aufstellender Person) nicht bewusst sind und die Sie selbst in der Regel allein nicht erkennen können.

Aus der Position eines neutralen Beobachters (Metaposition) beobachten Sie sich als Aufstellender bewusst bei Ihrem bisher unbewussten Tun und Fühlen. Sie werden für sich selbst zum „inneren Zeugen“ („witness state)“.

Die „unsichtbaren Bindungen“ eines Systems oder einer Familie werden sichtbar. Die Repräsentanten (und Sie) erfahren körperlich, wie Sie in Ihren Kontext eingebettet sind und wie die Anwesenheit und Nähe eines jeden Einzelnen auf jeden anderen und alles andere im System wirkt.

Dabei nimmt unser Körper wie ein Resonanzkörper die Informationen des Umfelds auf, ähnlich wie ein Musikinstrument oder Gefäß mit den Klängen seiner Umgebung mitschwingt. So sind wir in der Lage, mit Gefühlen und körperlichen Zuständen von anderen mitzufühlen und in uns diese Qualitäten des anderen zu erleben und wahrzunehmen. „Fremde“ Gefühle klingen in uns an. Forscher des HeartMath®-Instituts haben die Wirkung der elektromagnetischen Schwingungen eines Menschen auf andere in seiner Nähe wissenschaftlich nachgewiesen
(s. Fachbuch-Empfehlung „Die HerzIntelligenz-Methode“
http://www.RAS-Training.de/neu/publikationen/herzintelligenz_methode.htm)

Forscher wie Rupert Sheldrake (morphogenetische Resonanz), Carl Gustav Jung (kollektives Unbewusstes) oder Masaru Emoto (Wasserkristalle) u. v. a. haben dazu ihre Modelle und Theorien vorgelegt, wie das Gedächtnis eines Systems wirkt und wie die einzelnen Elemente als Teile mit dem Ganzen in Verbindung/Resonanz stehen. Dabei wird Gedächtnis nicht als persönliche Leistung unseres Gehirns betrachtet, sondern als „Gedächtnis- oder Wissensfeld“, von dem wir ständig umgeben sind, wie ein TV von den Fernsehwellen.

Wenn in einer Aufstellung die gesamte Gruppe konzentriert und fokussiert ein Thema beachtet, scheint das Feld aktiviert zu werden und sich immer mehr aufzubauen – und/oder unsere Qualitäten als Empfänger werden immer präziser –.

„Gedanken sind Energien, die dazu drängen verwirklicht zu werden.
Alte Gedanken wurden so gedacht, wie sie gedacht worden sind.
Sie hatten die dementsprechende Resonanz. Durch die Änderung von Gedanken werden neue Energien und Schwingungen produziert und gesendet.
Somit können sich Dinge in der Zukunft ändern.
Neues kann entstehen.“          Kristine Erb/Alex.

Termine-Aufstellungstag

jeweils von 9.30 bis ca. 17:50 Uhr:
– Sonntag, 20. Mai 2018
– Sonntag, 17. Juni 2018
– Sonntag, 15. August 2018
usw. jeweils dritter Sonntag
im Monat

  • Frau T.F. aus Oberaula

    Es war ein wunderschöner Aufstellungs-Tag. Ich habe Klarheit bekommen für meine Fragen. Es ist immer ein Wellness-Sonntag voller Herzlichkeit, Geborgenheit und Zuhausesein. Das tut der Seele gut. Ich schaue positiv in die Zukunft.