Innere Achtsamkeit

Obwohl sich Bezeichnungen wie Planspiel, Modellbildung oder Simulation mehr spielerisch oder technisch anhören, hat das Aufstellungsverfahren eher eine große Verwandtschaft mit Körperbewusstsein und innerer Achtsamkeit.

Die Repräsentanten sind eingeladen, nur Unterschiede wahrzunehmen und zu benennen. Sie sollen nichts ausdenken, nichts spielen, nichts leisten! Sie brauchen nur zu spüren:
Welchen Unterschied in ihrem Körpererleben nehmen sie wahr, wenn sie gewählt und gestellt werden? Welche Veränderungen nehmen sie wahr, wenn andere Repräsentanten dazu kommen, umgestellt werden oder ihr Empfinden mitteilen?

Diese Unterschiede sind in einer bewusst aufmerksamen, achtsamen, eher meditativen Haltung am leichtesten zu erfassen. Denn Meditation trainiert die Fähigkeit, zu unterscheiden zwischen mir und dem, was durch mich hindurchgeht.
Viele Repräsentanten gehen sehr leicht und fast selbstverständlich in diese Haltung der inneren Sammlung, Achtsamkeit und Anteilnahme, des Spürens, welche Unterschiede auftreten. Es ist sehr auffallend, wie extrem selten Repräsentanten zum Beispiel den Aufstellungsleiter wahrnehmen.
Oft entsteht eine besonders achtsame Sammlung in der Gruppe. Die Anwesenden erleben Momente schweigender Intensität, nonverbaler Dynamik und Phasen respektvoller Anteilnahme, in denen Wesentliches geschieht und Gefühle intensiv wahrgenommen und erlebt werden.

Termine-Aufstellungstag

jeweils von 9.30 bis ca. 17:50 Uhr:
– Sonntag, 18. November
– Sonntag, 09. Dezember
– Sonntag, 20. Januar
usw. meist dritter Sonntag
im Monat

  • Frau S.L. aus Mainz

    Die Aufstellung vor 10 Monaten hat mein Leben sehr positiv verändert. Sie war ein Kracher. In meinem Leben gibt es ein Vorher und ein Nachher. Es kam alles für mich zusammen, alles hat gestimmt… Es war ein „Divine Appointment“. Alles hat super gepasst. Ich komme gern wieder.