Empfangen von neuen Informationen

Aus welchen Gründen erhalten wir in Aufstellungen Informationen, an die wir sonst nicht gelangen?

Da wir immer Teil unserer Systeme sind, tragen wir unsere Systeminformationen immer mit uns herum und „senden“ sie auch beständig aus. Da dies alle Menschen und Dinge tun, überlagern sich ständig unzählige Informationen. Wir empfangen daher im Alltag kein klares Einzelsignal, sondern ein gewaltiges Rauschen zahlloser Sender – im Prinzip vergleichbar einem gewaltigen Rauschen und Brummen, wie wenn ein Radio Tausende Sender gleichzeitig spielen würde. Jede Einzelinformation geht darin auf. Aber, nur weil wir sie nicht bewusst hören, heißt das nicht, dass sie nicht dauernd vorhanden ist.

Es bedarf des Könnens von Entschlüsselungsexperten, die in diesem Rauschen enthaltenen spezifischen Einzelinformationen aufzuspüren und herauszufiltern. Ein Beispiel aus dem optischen und IT-Bereich mag dies verdeutlichen: In einem großen Bild können einzelne Bildpunkte eine ganz gezielte Information enthalten (Computervirenerzeuger nutzen dies). Es gilt, mit einem Empfangs- und Auswahlfilter diese Einzelinformation aus der gigantischen Menge der vorhandenen Daten herauszukristallisieren.

Da dies im Alltagsleben kein PC-Programm für uns tut, braucht es dazu die Kunst und Kompetenz eines Aufstellungsleiters, die Frage des Klienten klar formulieren zu lassen und damit das Anliegen des Klienten so präzise herauszufiltern, dass damit der Empfänger, d. h. die Resonanzfähigkeit der auf dieses Anliegen fokussierten Gruppe richtig eingestimmt wird.

Verstärken wir uns gegenseitig?

Noch ein Phänomen gilt es zu beachten. Wenn Menschen in Gruppen singen, beten, meditieren oder kontemplieren, verstärken sie sich gegenseitig, so dass das individuelle Empfinden intensiver wird. Auch bei Aufstellungen scheint dies so zu sein. Je mehr Menschen in innerer Achtsamkeit bewusst auf eine bestimmte Information aus einem bestimmten System fokussiert sind, desto leichter, schneller, intensiver und präziser sind oft die Ergebnisse.

Ist dies wirklich erstaunlich? Astronomen nutzen diese Effekte schon lange. Statt eines riesigen Teleskops verwenden sie viele kleine Teleskope und empfangen damit eine Informationsfülle, zu der die einzelnen Teile niemals in der Lage wären. Die Astronomen müssen nicht erst ein riesiges Superteleskop bauen, um dessen Informationsqualität zu erhalten. Sie brauchen nur die vorhandenen Teile vernünftig zu vernetzen und die Teilinformationen zusammenzufügen. Daraus können wir lernen.

Termine-Aufstellungstag

jeweils von 9.30 bis ca. 18 Uhr:

-Sonntag, 21.01.2018
-Sonntag, 18.02.2018
-Sonntag, 18.03.2018